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Sommerreifen-Test – Schönwetter-Pneus unter der Lupe

Welche Reifen die besten Fahr- und Bremseigenschaften zeigen – das finden die großen Sommerreifen-Tests des ADAC und der Fachzeitschriften „AUTO BILD“ und „auto motor sport“ regelmäßig heraus. Nach Testfahrten unter verschiedenen Bedingungen stehen die Sieger in allen gängigen Reifengrößen fest. Worauf es dabei ankommt, wie solche Reifentests ablaufen und wer die Sommerreifen Testsieger sind, erfahren Sie hier.

Welche sind die besten Sommerreifen im Test?

Kleinwagenklasse (Fiestagröße): Sommerreifen-Test 175 65 R 14 82 T (ADAC 2018)
Getestet wurden 14 Sommerreifen. Zwei Reifenmodelle erreichen das Testurteil „Gut“. Elf Reifen erhalten die Note „Befriedigend“, ein Modell landet bei „Ausreichend“.

PKW der unteren Mittelklasse (Golfgröße): Sommerreifen-Test 205 55 R16 (ADAC 2018)
Von 16 getesteten Reifen erhalten sechs das ADAC-Urteil „Gut“, acht „Befriedigend“ und zwei die Note „Ausreichend“.

  • Testsieger ist der Michelin Primacy 3.
  • Der Continental ContiPremiumContact 5 landet insgesamt auf Platz 3.
  • Die Conti-Tochter Semperit mit dem Speed-Life erreicht Platz 6 mit der Note „Gut“.

PKW der Mittelklasse (Passatgröße): Sommerreifen-Test 235 45 R18 (GTÜ 2018)
Elf Reifen wurden miteinander verglichen.

  • Platz 1 erreicht der Falken Azenis FK510, der in allen Disziplinen vom Bremsweg bis zum Preis überzeugt hat.
  • Den 2. Platz teilen sich Kumho mit dem Ecsta PS71 und Nokian mit dem zLine.
  • Der Ventus 51 evo2 K117 von Hankook folgt auf Platz 3.
  • Der Continental PremiumContact 6 belegt einen guten 4. Platz.

PKW der Kompaktklasse: Sommerreifen-Test 225 45 R17 (auto motor sport 2018)
In diesem Test von Sommerreifen wurden elf aktuelle Modelle aller Preiskategorien verglichen.

  • Testsieger ist der Michelin Pilot Sport 4 mit sehr ausgewogenen Reifen und sehr kurzen Bremswegen – sowohl bei Trockenheit als auch bei Nässe.
  • Auf Platz 2 folgt der Continental PremiumContact 6, bei dem die gute Präzision und der starke Kurvengrip bei Trockenheit gelobt wurden.
  • Die Plätze 3 und 4 belegen der Falken Azenis FK510 und der Pirelli P Zero, die das Prädikat „Empfehlenswert“ erhalten haben.

Kompaktfahrzeuge: Sommerreifen-Test 195 65 R 15 (AUTO BILD 2018)
Im Test waren 51 Reifen vom Billighersteller bis zum Premiumanbieter. Dabei zeigen sich große Unterschiede in der Qualität. Beim Bremsen auf nasser Fahrbahn kommt der beste Reifen fast 18 Meter vor dem schlechtesten zum Stehen.

  • Der Sommerreifen-Testsieger in dieser Größe ist der Hankook Ventus mit dem Urteil „Vorbildlich“.
  • Der Continental ContiPremiumContact 5 erhält das gleiche Urteil und erreicht Platz 2.
  • Der Falken Ziex ZE310 wird Dritter.

SUVs und Geländewagen: Sommerreifen-Test 265 60 R18 (AUTO BILD 2018)
Acht Marken waren bei diesem Sommerreifen-Vergleich dabei. Neben teuren Premiumprodukten mussten sich auch Billigfabrikate den Tests stellen.

  • Die Reifen von Continental (SportContact 5 SUV) und Hankook (Ventus ST) kamen auf Platz 1 und 2.

Der EfficientGrip SUV von Goodyear und der Scorpion Verde von Pirelli folgen auf den nächsten Plätzen.

 

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Continental Reifen

Alle Reifentests im Überblick

Auto beim Winterreifentest

Winterreifentests

Auto beim Ganzjahresreifentest

Ganzjahresreifentests

Reifenkonfigurator

Reifenkonfigurator

Wer führt Sommerreifen-Tests durch?

Die bekanntesten und aussagekräftigsten Tests von Sommerreifen stammen vom Allgemeinen Deutschen Automobil Club (ADAC), der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) sowie den Fachzeitschriften „AUTO BILD“ und „auto motor sport“. Sie alle legen großen Wert darauf, dass ihre Tests transparent und nachvollziehbar sind. Der ADAC zum Beispiel unterstützt mit seinem Sommerreifen-Test die Selbstverpflichtungsaktion „Gutes Testen“ des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz.

Auf welche Kriterien werden Sommerreifen im Test geprüft?

Die bekannten Tests untersuchen Sommerreifen in der Regel auf die folgenden Kriterien hin:

  • Fahr- und Bremsverhalten auf nasser Fahrbahn (zum Beispiel Handling, Verhalten bei Aquaplaning, Länge des Bremswegs)
  • Verschleiß des Reifens
  • Kraftstoffverbrauch
  • Rollwiderstand
  • Geräusche (Innen- und Außengeräusche)
Reifentest

So laufen Sommerreifen-Tests ab

Vorbereitung der Tests

Die Tester kaufen zunächst mehrere Sätze unterschiedlicher Sommerreifen verdeckt bei verschiedenen Händlern ein. Reagieren die Reifen einer Serie unter denselben Bedingungen stets gleich, gehen die Tester davon aus, dass alle Reifen einer bestimmten Serie dieselbe Qualität haben. So wird auch ausgeschlossen, dass die Hersteller gesonderte Modelle zum Beispiel für Winter- und Sommerreifen fertigen. Anschließend erfassen die Tester die Daten der Reifen und weisen ihnen per Zufallsauswahl eine Nummer zu. Damit lassen sich die Reifen bis zum Testende jederzeit identifizieren.

Auf der Teststrecke und im Labor

Für einen Sommerreifen-Test finden sich Testfahrer und Techniker meist im späten Frühjahr oder frühen Sommer auf einem Testgelände ein, etwa auf der Pirelli-Strecke in Italien. Um zum Beispiel den Bremsweg bei Nässe zu messen, beschleunigt ein Testfahrer das Auto mehrmals auf 80 km/h und macht dann eine Vollbremsung. Anschließend wird die Strecke bis zum Stillstand gemessen. Aus den Werten mehreren Fahrten wird ein Mittelwert gebildet.

Beim Aquaplaning-Test wird die Strecke gleichmäßig mit Wasser geflutet. Zuerst beobachten die Tester, wann der Reifen aufschwimmt und den Grip verliert (Längs-Aquaplaning). Anschließend testen sie das Kurvenverhalten auf der nassen Fahrbahn und die Reaktion der Reifen beim gefährlichen Quer-Aquaplaning. Dazu kommt es, wenn das Auto auf nasser Fahrbahn den Kontakt zur Straße verliert und seitlich auszubrechen droht. Den Rollwiderstand, der sich auf den Kraftstoffverbrauch auswirkt, messen die Tester im Labor auf Rollenprüfständen.

Das Testergebnis

Das finale Testergebnis setzt sich aus objektiven Messungen – zum Beispiel von Bremswegen – und den subjektiven Bewertungen der Testfahrer zusammen. Beim ADAC ist es zum Beispiel wichtig, dass bei der Auswertung der Ergebnisse auf die Ausgewogenheit des Reifens geachtet wird. Das bedeutet: Nur Reifen, die in allen Kriterien bestimmte Mindestanforderungen erfüllen, erhalten ein gutes Urteil. Ein Sommerreifen, der das ADAC-Urteil „gut“ anstrebt, muss also in allen relevanten Kriterien mindestens in den Notenbereichen „gut“ (2,5 oder besser) liegen.

Um ihre Ergebnisse langfristig abzusichern, vergleichen die Tester die bereits getesteten Produkte mit einem Referenzreifen mit bekannten Eigenschaften. So können sie schnell auf eventuelle Änderungen der Testrahmenbedingungen reagieren.

 

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