Winterkompletträder – sicher unterwegs in der kalten Jahreszeit

Winterkompletträder sind zwischen Oktober und April der perfekte Begleiter für Ihren Pkw. Winterräder im Allgemeinen die besten Fahreigenschaften und das höchste Maß an Sicherheit in den kalten Monaten – gerade bei Schnee und Glätte. Kein Wunder, denn schließlich sind die Reifen speziell auf die winterlichen Temperaturen und Straßenverhältnisse abgestimmt. Diese Sicherheit wissen die Autofahrer zu schätzen. So werden in Deutschland jährlich viele Millionen Pkw-Winterreifen verkauft, entweder als reine Reifensätze oder als Kompletträder mit Winterbereifung. Mit unserem Konfigurator finden Sie das passende Setup für Ihr Fahrzeug und stellen Ihre neuen Winterkompletträder ganz einfach online zusammen.

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Winterkompletträder oder Winterreifen – was ist der Unterschied?

Sind Winterreifen und Kompletträder für den Winter eigentlich das Gleiche? Das ist nicht so: Im allgemeinen Sprachgebrauch werden Winterreifen oft mit Winterrädern oder Winterkompletträdern gleichgesetzt. Dabei beschreibt der Begriff „Winterreifen“ streng genommen nur die Bereifung des Fahrzeugs ohne Felgen. Spricht man demnach von einem Reifenwechsel, wird eine neue Bereifung auf die bestehende Felge aufgezogen. Bei Winterkompletträdern handelt es sich hingegen um Sets aus Winterreifen und passenden Felgen. Ein kompletter Radwechsel, zum Beispiel von Sommer- auf Winterräder, umfasst demnach den Austausch des kompletten Rades – also der Bereifung und der Felge.

Passende Winterkompletträder für jedes Fahrzeug

Im Konfigurator finden Sie eine große Auswahl an hochwertigen Winterkompletträdern, ob auf Stahlfelge oder Alufelge. Wählen Sie zunächst Ihr Fahrzeug aus. Haben Sie Ihren Fahrzeugschein zur Hand, geben Sie direkt die Kfz-Schlüsselnummer ein. Andernfalls wählen Sie im Drop-down-Menü den Hersteller und das Automodell.

Im nächsten Schritt können Sie sich einfach und bequem für Ihre favorisierten Felgen entscheiden. Die richtige Felgengröße für Ihre Winterkompletträder lässt sich dabei selbstverständlich ebenfalls im Konfigurator auswählen. Ist Ihr Fahrzeug mit einem Reifendruckkontrollsystem (RDKS) ausgestattet? Unser Komplettrad-Konfigurator erkennt dies anhand der Daten zu Fahrzeugtyp und Marke und schlägt Ihnen nur Felgen vor, in denen ein Sensor eingebaut ist.

Nachdem Sie die passenden Alu- oder Stahlfelgen gefunden haben, wählen Sie Ihre favorisierten Winterreifen aus, um die Winterkompletträder zu vervollständigen. Sie möchten ein Reifenset kaufen, das schneekettentauglich ist oder das ECE-Kennzeichen trägt? Alle Optionen lassen sich schnell per Klick einstellen. Ob Stahl- oder Alufelgen, Sie haben die Wahl: Damit nur Reifen von hoher Qualität auf Ihr Fahrzeug kommen, führen wir ausschließlich Produkte namhafter Markenhersteller, etwa Continental, Hankook oder Michelin. Sehen Sie sich beispielsweise  den Continental WinterContact TS 860 oder den Continental WinterContact TS 850 P an. Unabhängig davon, ob Sie VW, BMW, Audi oder Toyota fahren: Bei uns finden Sie die passenden Winterkompletträder für Ihr Auto.

Auch beim Kauf von Winterkompletträdern interessant: Unser Ratgeber Winterreifenkauf.

Winterkompletträder: Alu- oder Stahlfelge?

Bei der Suche nach den passenden Felgen für Ihre Winterkompletträder können Sie zwischen Modellen aus Stahl oder Aluminium wählen. Für die Stahlfelge spricht vor allem ihre enorme Robustheit und der im Vergleich zur Alufelge geringere Anschaffungspreis. Vor allem in der kalten Jahreszeit sind Stahlfelgen dank ihrer Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit eine hervorragende Wahl, da sie eine geringe Anfälligkeit gegenüber Schnee, Matsch und Streusalz aufweisen. Einer der Nachteile liegt dagegen in dem meist höheren Gewicht der Stahlfelgen.

Autofahrer, die auf Winterkompletträder mit Alufelgen setzen, profitieren durch das reduzierte Gewicht von einem etwas geringeren Kraftstoffverbrauch. Der größte Vorteil der Alufelgen liegt aber in ihrer Optik und den breit gefächerten Gestaltungsmöglichkeiten in Sachen Felgendesign, die sie ihren Besitzern bieten – ein großes Plus für Autoliebhaber gegenüber den eher schlichten und weniger filigran gebauten Stahlfelgen. Spezielle Alufelgen für den Winter verfügen zudem in den meisten Fällen über Pulverbeschichtungen, die sie resistenter gegenüber Umwelteinflüssen machen.

Kompletträder mit Winterbereifung richtig erkennen

Winterkompletträder mit wintertauglicher Bereifung lassen sich zunächst an der M+S-Kennzeichnung (Matsch und Schnee) und/oder dem sogenannten Alpine-Symbol (Schneeflocke) erkennen. Beide sind an der Reifenflanke zu finden. Seit 2018 müssen Reifen laut Gesetzgeber zwingend mit dem Schneeflocken-Symbol gekennzeichnet sein. Für vorher produzierte Winterreifen gilt eine Übergangsfrist bis Ende September 2024.

Der Gesetzgeber in der Straßenverkehrsordnung schreibt in der Straßenverkehrsordnung eine situative Winterreifenpflicht vor. Das bedeutet: Es kommt auf die Fahrbahnbeschaffenheit an, ob Winterreifen verpflichtend sind. Winterkompletträder mit Winterbereifung erfüllen diese Anforderungen.

Wichtig: Auch Ganzjahresreifen müssen über die gleiche Kennzeichnung wie Winterräder verfügen. Erkennbar ist der Unterschied zwischen Ganzjahres- und Winterreifen in erster Linie am jeweiligen Reifenprofil. Um den Grip auf Schnee zu erhöhen, verfügen Winterreifen über feine Rillen im Profil, die sogenannten Lamellen. Diese sind gleichmäßig über die komplette Lauffläche verteilt. Die meisten Allwetterreifen weisen diese Lamellen dagegen nur im mittleren Teil ihrer Lauffläche auf.

Alpine Symbol

RDKS bei Winterkompletträdern

Seit November 2014 ist ein Reifendruckkontrollsystem (RDKS) für alle in der EU neu zugelassenen Fahrzeuge Pflicht. Es dient dazu, permanent zu überprüfen, ob der Reifendruck dem vorgeschriebenen Sollwert entspricht. Eine Nachrüstungspflicht für ältere Autos besteht zwar nicht, allerdings kann sich ein RDKS auch für diese lohnen. Denn es bietet zusätzliche Fahrsicherheit und erspart die ständige Kontrolle des Reifendrucks durch den Fahrer.

Reifendruckkontrollsysteme: direkt oder indirekt

Grundsätzlich lassen sich zwei Varianten des RDKS unterscheiden: das direkte und das indirekte Reifendruckkontrollsystem. Indirekte RDKS greifen auf bereits vorhandene Systeme im Auto zurück, genauer gesagt auf die ABS/ESP-Sensoren. Bei der direkten Variante besitzt jedes Rad einen eigenen Reifendrucksensor, der sich entweder am Ventil im Inneren des Pneus oder an der Reifenfelge befindet. Ein Steuergerät wertet kontinuierlich die Messwerte aus.

Was gibt es beim Wechsel auf Winterkompletträder mit RDKS zu beachten?

Steht der Wechsel von Sommer- auf Winterkompletträder an, kann ein indirektes Reifendruckkontrollsystem ganz einfach per Knopfdruck auf den neuen Reifensatz konfiguriert werden. Zuvor muss lediglich der Reifendruck der neuen Pneus genau eingestellt werden. Beim direkten RDKS ist der Aufwand etwas größer. In jedem Fall empfiehlt sich die Investition in zusätzliche Sensoren für jeden neuen Reifensatz. Denn dadurch ist eine einwandfreie Reifendruckkontrolle sowie ein sicheres Fahren gewährleistet.

Winterkompletträder in der Werkstatt montieren lassen