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Autobatterie
Wichtige Fakten zur
Autobatterie
Das sollten Sie wissen

Die Autobatterie – Lebensdauer, Pflege & Wechsel

Sie liefert die elektrische Energie für den Startvorgang des Motors: Die Autobatterie gibt den entscheidenden Funken, den Ihr Auto braucht, um „ins Rollen“ zu kommen. Verlässlichkeit ist hier besonders wichtig. Gleichzeitig sind Probleme mit der Autobatterie nach wie vor die häufigste Pannenursache. Je moderner das Auto und je ausgefeilter die Bordelektronik, desto anspruchsvoller ist die Stromversorgung. Was Sie über Ihre Autobatterie wissen und was Sie beim Kauf und der Pflege beachten sollten, erfahren Sie hier.

Lebensdauer von Autobatterien verlängern

Wie lange Ihre Autobatterie hält, hängt vorrangig von zwei Faktoren ab:

  • Fahrverhalten: Häufige Kurzstrecken saugen die Batterie leer, ohne genügend Zeit zu geben, diese beim Fahren wieder aufzuladen. Tipp: Unternehmen Sie hin und wieder längere Ausflüge – das verlängert die Lebenszeit der Autobatterie.
  • Bordelektronik: Je mehr elektrische Geräte Sie im Fahrzeug nutzen, desto höher sind der Stromverbrauch und die Entladung der Autobatterie. Tipp: Nutzen Sie die Bordelektronik (etwa Scheiben- oder Sitzheizung) beim Fahren nur solange, wie tatsächlich notwendig!

Grundsätzlich gilt: Jeder Be- und Entladevorgang belastet die Autobatterie und nimmt einen Teil ihrer ursprünglichen Leistungsfähigkeit. Wählen Sie deshalb eine Starterbatterie, welche den Ansprüchen Ihres Fahrzeugs genügt. Eine solche kann dann bei guter Pflege und regelmäßiger Wartung weit über zehn Jahre halten. 

Notfall-Tipp bei Batterie-Problemen: 

Wenn sich der Anlasser langsamer dreht und der Motor nur noch gerade so anspringt, ist das Nachladen dringend notwendig. Auch wenn Ihr Wagen leiernde Geräusche von sich gibt, droht die Batterie jeden Moment auszufallen. Sofern der Wagen rollt, kann die Autobatterie durch Umherfahren wieder aufgeladen werden. Andernfalls sind Sie auf Starthilfe durch einen anderen Autofahrer oder den Pannendienst angewiesen. Gibt der Anlasser beim Starten nur noch ein Klicken von sich, ist dies in der Regel ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Autobatterie ganz entladen oder gar defekt ist.

Übrigens: Autobatterien werden in der kalten und feuchten Jahreszeit besonders gefordert. Dies liegt zum einen daran, dass niedrige Temperaturen die Kapazität der Batterie mindern. Zum anderen steigt der Strombedarf im Winterbetrieb deutlich an. Heckscheiben- und Sitzheizung, Lichtanlage sowie Gebläse werden häufig gleichzeitig und vor allem auf höchster Stufe eingeschaltet. Das kann bei einem ohnehin geschwächten Akku das Aus bedeuten.

Daher am besten schon zu Beginn der kalten Jahreszeit zu Vergölst fahren und einen Fahrzeugcheck inklusive Batterie-Check durchführen sowie bei Bedarf die Autobatterie austauschen lassen.

Autobatterie aufladen

Autobatterie wechseln – was Sie beachten sollten

Ist die Starterbatterie zu alt oder vollständig entladen, hilft nur noch ein Wechsel. Aufgrund der Komplexität moderner Fahrzeuge ist es jedoch kaum noch möglich, die Batterie selbst zu tauschen. Der Grund: Viele Fahrzeughersteller verlangen, dass die neue Autobatterie angelernt werden muss. Ein Diagnosegerät übermittelt der Fahrzeugelektronik, dass sich ein neuer Akku an Bord befindet. Die zum alten Akku gespeicherten Daten, etwa der Ladezustand und die Anzahl der Startvorgänge, werden gelöscht. Das Energiemanagementsystem wird wieder auf null gesetzt.

Grundlegend ist beim Kauf der richtigen Autobatterie wichtig, sich an die alte Batterie und die Betriebsanleitung zu halten. Bei Fragen wenden Sie sich jederzeit an Ihr Vergölst-Team. Die Mitarbeiter helfen Ihnen gerne, die für Ihr Fahrzeug passende Batterie zu finden und diese fachgerecht und schnell einzubauen.

  • Gehäuseform: Die neue Batterie muss einwandfrei in die Vorrichtung passen. Wegen der enthaltenen Säuren sollten Sie auf keinen Fall an einer unpassenden Batterie feilen oder sägen.
  • Kapazität (in Amperestunden, kurz Ah): Sie gibt an, wieviel Strom eine Autobatterie abgibt. Auf der alten Batterie finden Sie die entsprechenden Angaben.
  • Spannung (in Volt, kurz V): Halten Sie sich unbedingt an den Wert der vorherigen Batterie; bei Pkw beträgt er in der Regel zwölf V.
  • Kosten: Bekannter Hersteller oder günstiger No-Name? Markenprodukte sind in Vergleichen häufig langlebiger, kosten aber mehr. Der Preis für eine neue Autobatterie variiert stark in Abhängigkeit von der Fahrzeugausstattung (z. B. Start-Stopp-Funktion).
  • Bauart: Während bei einer EFB-Batterie auch mit einer AGM gewechselt werden kann, sollte ansonsten stets die gleiche Akku-Art verbaut werden.

Seit dem 1. Dezember 2009 müssen Verkäufer von Autobatterien laut dem Batteriegesetz einen Pfand erheben, wenn keine Altbatterie zurückgegeben wird. Wenn Sie Ihre alte Batterie mitbringen, entfällt das Pfand und die Altbatterie wird für Sie entsorgt. Profitieren Sie vom bequemen und hochprofessionellen Rundum-Service bei Ihrem Vergölst-Partner.

Welche Arten von Starterbatterien gibt es für das Auto?

Die gängigsten Batterien in modernen Fahrzeugen gehören zu den folgenden Kategorien. Sie unterscheiden sich durch ihre Bauweise und -größe und eignen sich je nach Anforderungsprofil für Ihr Auto. Regelmäßige Checks empfehlen sich für alle Batterien.

 Arten von Kfz-Batterien
Bleiakkumulatoren Am weitesten verbreitet sind Bleiakkumulatoren, auch Blei-Säure-Batterien. Hier ist das Elektrolyt – Schwefelsäure – flüssig in destilliertem Wasser gebunden, daher zählen sie zu den Nassbatterien. Moderne Bleiakkus sind meist geschlossen verbaut. Ein Überdruckventil verhindert, dass Wasser verdunstet: Das macht die Batterien „wartungsfrei“, da kein Wasser nachgefüllt werden muss. Sie gelten als zuverlässig und im Preis günstig und eignen sich prinzipiell für jeden herkömmlichen Pkw.
EFB-Batterien EFB-Batterien (Enhanced Flooded Battery) sind sozusagen verstärkte Bleiakkumulatoren. Sie verfügen über höheren Startstrom als herkömmliche Bleiakkus und sind auch bei verringertem Ladezustand zyklenfest. Damit eignen sich die Kraftpakete für Fahrzeuge mit Start-Stopp-Funktion, weil die häufigeren Anlassvorgänge mehr Energie benötigen.
AGM-Batterien Eine weitere Unterart sind die AGM-Batterien (Absorbent Glass Mat). Hier wird das Elektrolyt in einem Glasfaservlies gebunden, deswegen wird sie auch als Trockenbatterie bezeichnet. Wegen ihres leichten Gewichts werden diese Autobatterien gern in Motorrädern verbaut. Weitere Vorteile sind eine hohe Lebensdauer, eine sehr geringe Selbstentladung und Unempfindlichkeit gegenüber Tiefentladung auch bei niedrigen Temperaturen: Das macht sie ideal für Oldtimer, die lange stehen sowie für Fahrzeuge mit Start-Stopp-Automatik und Rekuperationsbremse zur Energierückgewinnung – hier wird Energie durch den Bremsvorgang zurückgeführt. AGM-Batterien sind allerdings hitzeempfindlich, sie sind meist schon ab 55° Celsius anfällig.
Gel-Batterien Eine weitere Unterart ist der Gel-Akku. Als Energiequelle dient gelierte Kieselsäure. Die geschlossen designte Autobatterie kann sehr stark entladen werden und wird deshalb vor allem in Fahrzeugen verbaut, die durch ihre Fahrzeugausstattung besonders viel Strom verbrauchen. Für Autos mit Start-Stopp-Automatik eignen sie sich wegen ihrer vergleichsweise niedrigeren Startstrom-Kapazität jedoch weniger.
Kalzium-Batterie Der Aufbau einer Kalzium-Batterie (Ca/Ca Autobatterie) ist mit einer Blei-Batterie zu vergleichen. Allerdings bestehen hier die Elektroden aus Kalzium. Dadurch verringert sich der Flüssigkeitsverlust um bis zu 80 Prozent gegenüber älteren, offenen Bleiakkus. Zugleich sind Kalzium-Batterien aber hitzeempfindlicher und weniger zyklenfest.
Akkus auf Lithium-Basis Der Lithium-Ionen-Akku dient modernen Elektroautos als Energiespeicher. Daneben sind auch Modelle aus Lithium-Eisenphosphat sowie Lithium-Polymer verfügbar. Zwar ist prinzipiell auch der Einsatz herkömmlicher Bleiakkumulatoren möglich, Autobatterien auf Lithium-Basis haben jedoch eine höhere Energiedichte und bringen so bei geringerem Gewicht mehr Leistung und damit Reichweite.

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