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Radwechsel und Reifenmontage
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Radwechsel und Reifenwechsel in der Werkstatt durchführen lassen

Der Radwechsel – im Fachjargon auch Umstecken genannt – ist der Wechsel eines Komplettrads. Das bedeutet: Der Reifen ist bereits auf die Alu- oder Stahlfelge aufgezogen und das Rad wird als Ganzes ausgetauscht. Üblich ist der saisonale Radwechsel. Dabei wird der Winter- oder Sommerreifen mitsamt der Felge vom Auto abmontiert und gegen das neue Rad ausgetauscht. Wird der Reifen gewechselt, ist es ratsam, auch dieses von einem Fachmann in der Werkstatt vornehmen zu lassen. Zu einem professionellen Reifenwechsel-Service gehören nämlich auch das Auswuchten der Räder und das Messen der Profiltiefe.

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Eingelagerte Reifen

Eingelagerte Räder wechseln

Vergölst Reifenservice

Radwechsel
ohne auswuchten

Auswuchtgewichte

Radwechsel
mit Auswuchten

Saisonaler Räderwechsel: Eigenschaften von Sommer- und Winterreifen

Damit Sie bei allen Witterungsverhältnissen sicher unterwegs sind, ist die richtige Bereifung entscheidend.

Grundsätzlich bedeutet dies: Winterreifen im Winter und Sommerreifen im Sommer.

Denn Sommerreifen bestehen meist aus einer härteren Gummimischung, die selbst bei hohen Temperaturen und heißer Fahrbahn nicht zu weich wird. Hinzu kommt, dass sie über spezielle Profilblöcke verfügen, die das Aquaplaning-Risiko verringern.

Winterreifen hingegen werden aus einer weicheren Gummimischung gefertigt, sodass der Reifen auch bei Minusgraden noch geschmeidig bleibt. Das Profil zeichnet sich durch breite Profilrillen aus, die Schnee aufnehmen und so für starken Grip sorgen. Unzählige winzige Einschnitte, die sogenannten Lamellen, sorgen für zusätzliche Haftung, da sie sich im Schnee verkanten.

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Reifenmontage

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Runflat Reifen

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Runflat Reifen

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Welche Leistungen gehören neben dem Reifenwechsel noch zum Reifenservice?

Viele Autobesitzer setzen auf einen Reifenwechsel, wenn sie besondere Felgen haben, die sie behalten möchten. Der alte Reifen wird vom Fachmann von der Felge abgezogen und anschließend wird ein neuer aufgezogen. Zum Reifenwechsel-Service gehören außerdem folgende Maßnahmen:

  • Das Auswuchten der Räder sollte nicht erst erfolgen, wenn Sie Probleme feststellen. Um stets Ihre Fahrsicherheit zu gewährleisten, sollten Sie direkt beim Reifenwechsel die Räder auswuchten lassen. Dies dient der Beseitigung sogenannter Unwuchten. So bezeichnet man die ungleiche Verteilung des Gewichts von Reifen und Felge auf der Rotationsachse, die dazu führt, dass der Reifen nicht mehr ganz rund läuft. Dies kann zu Lenkradflattern und langfristig zu Schäden an Bauteilen am Auto führen. Außerdem nutzt sich das Reifenprofil nicht mehr gleichmäßig ab. In der Werkstatt wird deshalb das Rad mit einer Wuchtmaschine ausgewuchtet. Diese zeigt an, an welchen Stellen Gewichte zum Ausgleich befestigt werden müssen. Zum Schluss wird in der Wuchtmaschine durch starkes Rotieren des Rades überprüft, ob das Rad gleichmäßig läuft.
  • Die Spureinstellung ist ebenfalls eine empfohlene Maßnahme beim Reifenwechsel. Durch eine Achsvermessung wird festgestellt, ob die Geometrie der Achse stimmt und das Rad gerade läuft. Oft bemerken Sie schon beim Fahren, dass das Auto nicht ganz geradeaus fährt. In einem solchen Fall wird das Rad wieder in die Spur gebracht, sodass Sie sicher fahren.
  • Auch die Messung der Profiltiefe gehört zum Reifenwechsel-Service in der Werkstatt. Ist das Profil abgenutzt, verliert der Reifen seine Haftung auf der Fahrbahn. Auf nasser, verschneiter oder vereister Straße können Sie deshalb leichter die Kontrolle über das Auto verlieren. Deshalb gibt es für Autofahrer Richtwerte zur Mindestprofiltiefe: Für Winterreifen, Sommerreifen und Ganzjahresreifen beträgt die gesetzliche Mindestprofiltiefe 1,6 Millimeter. Doch empfohlen werden für Sommerreifen ca. 2,5 Millimeter und für Winterreifen 4 Millimeter. Auch für Ganzjahresreifen gelten diese Richtwerte: Haben die Pneus im Herbst eine Profiltiefe von 3 Millimetern, sollten die Reifen im Winter nicht mehr genutzt werden.
  • Wichtig ist außerdem, den Reifendruck messen zu lassen. Denn entspricht der Reifendruck nicht den korrekten Werten, kann das zu einer schlechten Laufleistung führen, wodurch sich der Kraftstoffverbrauch erhöht. Im schlimmsten Fall kann der Reifen sogar platzen, ein falscher Reifendruck stellt also auch ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Der Fachmann in der Werkstatt prüft den Druck und korrigiert ihn bei Bedarf.

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