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Reifen wechseln: das Wichtigste im Überblick

Die Autoreifen haben direkten Kontakt zur Straße. Ihr Zustand entscheidet, wie sicher Sie im Verkehr unterwegs sind. Erfahren Sie hier, welchen Anspruch sie erfüllen sollten und wann es besser ist, die Reifen zu wechseln.

Wann es Zeit für Sommer- und Winterreifen ist

Von O bis O: An Ostern und im Oktober steht für Autofahrer der Reifenwechsel an - so der Volksmund. Diese Regel gibt zwar eine grobe Orientierung. Wann auf Winterreifen wechseln - wann auf Sommerreifen wechseln: Entscheidend für die Bestimmung des richtigen Zeitpunkts ist die sieben-Grad-Grenze: Liegen die Temperaturen darüber, sind Sommerreifen angebracht. Bleiben sie unter dieser Grenze, sollten Fahrer auf Winterräder wechseln.

Anders als bei Sommerreifen existiert in Deutschland eine Winterreifenpflicht. Wer auf verschneiten oder vereisten Straßen mit Sommerreifen unterwegs ist, riskiert 60 Euro Bußgeld und einen Punkt in Flensburg.

Auch zwischen diesen beiden Zeitpunkten kann ein Reifenwechsel anstehen. Wann Autofahrer die Reifen wechseln sollten, wird vor allem von folgenden Faktoren bestimmt:

  • Profiltiefe: Laut Gesetz liegt das zulässige Mindestprofil bei 1,6 Millimetern. Experten raten jedoch bereits bei drei Millimetern zu einem Wechsel, um wirklich sicher unterwegs zu sein.
  • Alter: Mit der Zeit wird die Gummimischung von Sommer-, Winter- und Ganzjahresreifen porös und bekommt kleine Risse. Nach spätestens zehn Jahren gehören Reifen deshalb nicht mehr auf die Straße.
  • Kilometer: Bremsen, Bordsteine, Geröll - je nach Fahrweise sollten Reifen etwa nach 60.000 Kilometern ausgetauscht werden.
  • Defekt: Bekommt das Gummi Risse oder ist durch Scherben und Schrauben beschädigt, führt das häufig zu einem Druckverlust. Die Folge: Das Auto liegt nicht mehr sicher auf der Straße. Dann ist es höchste Zeit, die Reifen zu wechseln - und das bei älteren Reifen immer paarweise.

Reifen wechseln: Das gilt es zu beachten

Grundsätzlich können Autofahrer selbst entscheiden, ob sie den Räderwechsel in der Werkstatt oder in Eigenregie durchführen. Wenden sie sich an eine Werkstatt, brauchen sie meist einen Termin oder müssen lange anstehen. Dafür erledigen die Profis den Radwechsel professionell und schnell. Wie lange dauert ein Reifenwechsel: Oft überschreitet die Reifenwechsel-Dauer keine zehn Minuten.

Wer seine Reifen selbst wechselt, sollte wissen, wie er vorgehen muss. Diese Punkte sind dabei besonders wichtig:

  • Das richtige Werkzeug: Autoreifen wechseln scheitert oft am Werkzeug, denn die vom Werk mitgelieferte Ausstattung reicht nicht aus. Der ADAC empfiehlt ein Werkzeug-Set aus Wagenheber, Unterstellbock, Radkreuz, einem Schlüssel für das Felgenschloss und einem Drehmomentschlüssel.
  • Intakte Schrauben: Autofahrer sollten vor dem Reifenwechsel nicht nur Profiltiefe der Reifen, sondern auch den Zustand der Schrauben prüfen.
  • Wechsel zwischen Vorder- und Hinterachse: Die Reifen, die in der Vorsaison an der Hinterachse befestigt waren, gehören nun an die Vorderachse - und umgekehrt. Der Grund: Die meisten Fahrzeuge haben einen Frontantrieb. Dadurch werden die Reifen vorne stärker beansprucht. Durch den Wechsel der Reifen nutzt sich ihr Profil gleichmäßiger ab.
  • Nach dem Reifenwechsel: Werden Autoräder gelagert, verlieren sie Luft. Fahrer sollten deshalb den Luftdruck überprüfen, direkt nachdem die Reifen gewechselt sind. Zudem müssen nach der ersten Fahrt die Schrauben nachgezogen werden.

Experten raten dazu, die Reifen von Profis in einer Werkstatt in der Nähe wechseln zu lassen. Laufen die Räder nicht rund, wuchten sie diese direkt vor Ort aus. Seit 2014 sind alle Neufahrzeuge mit RDKS - einem Reifendruckkontrollsystem - ausgestattet. Das Fachpersonal weiß, was bei einem Reifenwechsel zu beachten ist, um die Sensoren nicht zu beschädigen.

Reifenkonfigurator

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Reifenwechsel Kosten: Typ, Extras und Standort machen den Unterschied

Was kostet ein Reifenwechsel: Ein günstiger Reifenwechsel in einer Werkstatt kostet etwa 20 Euro. Der endgültige Preis hängt vom Fahrzeug ab - ein Roller oder ein Motorrad kosten weniger als ein Pkw oder Wohnwagen. Zusätzliche Leistungen können die Kosten erhöhen, zum Beispiel:

  • Auswuchten der Räder: etwa 18 Euro
  • Zuschlag bei RDKS-Reifen: bis zu 12 Euro
  • Lagern der Autoräder: zwischen 10-90 Euro

Reifenwechsel München, Berlin, Hamburg, Köln: Wie eine Untersuchung des ADAC beweist, hängen die Kosten für einen Reifenwechsel vom jeweiligen Standort ab. Das zeigt sich etwa beim Preis für die Lagerung. Während Werkstätten zum Beispiel in Magdeburg für 10 Euro die Reifen einlagern, verlangen sie in Nürnberg stolze 86 Euro. Auch innerhalb einer Stadt variieren die Preise. Freie Werkstätten sind meist günstiger als Vertragshäuser. Manche bieten die Lagerung im ersten Jahr sogar gratis an - vergleichen lohnt sich.

Viele Händler bieten in der Hochsaison attraktive Angebote, Sommer- und Winterreifen zu wechseln. Mit günstigen Preisen heben sie sich so von ihren Mitbewerbern ab.

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